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19: Vom Lesenlernen zum Lesenkönnen. Ohne Lesetraining kein Lesespaß.

Lesen macht nur Spaß, wenn die Lesetechnik problemlos beherrscht wird und sich die SchülerInnen nicht von Wort zu Wort und von Satz zu Satz kämpfen müssen. Neben anderen Maßnahmen zur Förderung der Lesekompetenz ist also gezieltes Trainieren und Üben zum Aufbau der Lesegeläufigkeit angesagt. Erst wenn die Lesetechnik automatisiert ist, kann sich auch längerfristig Lesemotivation und Lesespaß einstellen.

Hermann Pitzer von Buch.Zeit schlägt hier als konkrete Trainingsmaßnahme z.B. lautes Lesen mit Wiederholung vor:

Das Kind soll einen Text, den es sich selbst ausgesucht hat, laut vorlesen. Je nach Lesekompetenz des Kindes, machen Sie für den Text eine bestimmte Zeitvorgabe – also wie viele Wörter pro Minute gelesen werden sollen. Außerdem sollte der Text möglichst fehlerfrei und mit entsprechender Betonung gelesen werden. Wenn das Kind den Text in der vorgegebenen Zeit möglichst fehlerfrei schafft, gibt es ein dickes Lob und Sie können zum nächsten Text gehen, der vielleicht etwas schwieriger oder/und länger ist. Sollte es den Text in der vorgegebenen Zeit nicht schaffen, muss es eben noch trainieren.

Zur Erläuterung:
Das Stoppen der Zeit schafft bei entsprechenden Verbesserungen vor allem beim Kind das Gefühl, dass es vorwärts geht, dass sich der Einsatz lohnt. Die Zeit sagt dem Kind, dass es einfach besser lesen kann, wenn es einen Text in kürzerer ohne Fehler lesen kann. Fazit: Training lohnt sich! Sollten Sie merken, dass die „Zeitnehmung“ für das Kind ein Problem bedeutet, dann sollten Sie es auf jeden Fall bleiben lassen, denn dann ist dies nicht die geeignete Form der Motivation für dieses Kind.
Wie bereits erwähnt spielt die Lesegeschwindigkeit beim Lesen natürlich auch eine Rolle. Kinder sollten beim stillen Lesen nicht weniger als 150 Wörter pro Minute lesen. Eine durchschnittliche Leistung sind ca. 200 Wörter pro Minute. Sehr gute Leser/innen kommen auf mehr als 250 Wörter. Beim lauten Lesen ist die Lesegeschwindigkeit natürlich etwas langsamer.

Mehr zum Thema Lesekompetenz im Impulsreferat von Hermann Pitzer im Rahmen der Projektpräsentation "Lese.Zeichen" am 12. April 2011


Weiterführende Info

Lese-Info 7: Was kommt nach der Fibel?
Die Lese-Info des Hessischen Kultusministeriums gibt zahlreiche Tipps.

Leseerziehung in der Grundschule
Ein online Selbstlernkurs auf e-lisa-academy.at

Anleitungen zum Arbeiten mit dem WWW
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